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Einige goldene Regeln zur Erhaltung der Zahngesundheit

Hier einige Tipps, wie Sie bis ins hohe Alter mit ihren eigenen Zähnen kraftvoll zubeißen können:



1. Eine sorgfältige Mundhygiene mit fluoridhaltiger Zahnpasta (günstigstenfalls morgens, Mittags und abends ) ist die Basis des Erfolgs. Die korrekte Zahnputztechnik lernen sie nicht von selbst, wir zeigen sie Ihnen. Anhand von praktischen Übungen zeigt Ihnen unser professionell dafür geschultes Personal, welche Zahnputztechnik sich speziell für Sie am besten eignet. Auch wir haben das „richtige“ Zähneputzen erst auf der Schule für Zahnmedizinisches Personal gelernt. Es ist daher eher das Normale, dass das Zähneputzen von Hause aus unbewusst, nicht optimal, durchgeführt wird.

2. Die Zahnbürste regelmäßig (wir empfehlen alle 3 Monate) gegen eine neue austauschen.

3. Ab dem Jugendalter erklären wir Ihnen zusätzliche Hilfsmittel, wie z. B. Zahnseide und / oder Zahnzwischenraumbürstchen), um schwer zu erreichende Nischen zu reinigen.

Zahnseide

4. Abends, nachdem die Zähne gründlich geputzt (entweder mit einer elekrtischen Zahnbürste oder manuell) wurden, keine Nahrung und keine zuckerhaltigen Getränke mehr zu sich nehmen.

5. Kleinkinder regelmäßig, ab dem ersten Zahn, mit zur Kontrolle zum Zahnarzt nehmen. Sie lernen, dass Zahnarzt angenehm sein kann und er „ja nur schaut“ und ich mir dann etwas zu Spielen aussuchen kann.



6. Bei Kindern und Jugendlichen sollten tiefe Fissuren (Täler im Zahn) und Grübchen, bevorzugt der bleibenden Backenzähne, durch Versiegelungen vor Karies geschützt werden.

7. Die Ernährung sollte ausgewogen sein. Fehler in der Ernährung , wie z. B. zuckerhaltige Kinderfläschchen über die ganze Nacht oder den Tag verteilt verursachen starke, irreparable Gebissschäden. Das nett gemeinte „Betthupferl“ im Hotel lieber auf den nächsten Morgen verschieben, oder vor dem Zähneputzen genießen.

8. Durch kräftiges Kauen (Vollkornbrot ist besser als zum Beispiel helles Toastbrot) beim Essen wird der Speichelfluß angeregt. Dies verringert das Kariesrisiko. Von Vorteil nach den Mahlzeiten ,nach denen man sich nicht die Zähne putzen kann (Büro, unterwegs,…) ist das Kauen von zuckerfreiem Kaugummi, da es den Speichelfluß fördert.

10. Zweimal jährlich eine Routineuntersuchung mit gegebenenfalls Entfernung von gefährlichem Zahnstein, sowie mindestens 1–2 mal jährlich die Durchführung einer Professionellen Zahnreinigung durch speziell geschultes Personal.

11. Einmal pro Woche eine zusätzliche abendliche Kariesprophylaxe mit Hilfe von Fluoridgelée ist sehr zu empfehlen – fragen Sie uns danach!

 

 
 

© 2009 Ulrich Scheffler

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